Ghana AK

Übersicht

Wer
Alle Altersstufen sind willkommmen.
Wo
Unterstufen-Aufenthaltsraum
Wann
Dienstags, in der zweiten großen Pause
AK-Leiter/Kontakt

  • Luise Hoppe, Klasse 10

    E-Mail:

Unterstützung durch folgende Lehrerinnen und Lehrer

  • Michael Oelschlegel
  • Stefanie Schopper
  • [li]Stephanie Seerig

Ständiger Kooperationpartner ist der Arbeitskreis für gerechte Entwicklungspolitik e. V., der Trägerverein des Schorndorfer Weltladens el mundo, vertreten durch Martin Jaeger.

Über den Arbeitskreis

Zwischen dem Schorndorfer Burg-Gymnasium und der Berufsschule Tema Industrial Mission – Vocational and Technical Training Centre (TIM-VTTC) in Ghana besteht seit vielen Jahren ein enger Kontakt. Was mit dem Sammeln von Spenden zur Finanzierung des Schulbesuchs von ghanaischen Schülerinnen und Schülern begann, ist heute eine lebendige Partnerschaft.

Ziele des Arbeitskreises sind

  • den Kontakt zwischen dem Burg-Gymnasium und der ghanaischen Partnerschule auf gleicher Augenhöhe zu pflegen,
  • die Partnerschule finanziell zu unterstützen,
  • Menschen in Ghana und anderen afrikanischen Ländern, ihre Lebensverhältnisse und Kulturen kennenzulernen,
  • die Mitschüler und andere Interessierte über Ghana und Afrika insgesamt zu informieren,
  • sich für Bildung für alle, für gleiche Lebensverhältnisse, Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen.

Die Partnerschaft fand ihren bisherigen Höhepunkt darin, dass 2008 eine deutsche Gruppe mit den Vorbereitungen zu einem gemeinsamen Projekt im Gepäck nach Ghana reisen durfte, das im darauf folgenden Sommer im Rahmen des Gegenbesuchs der ghanaischen Gruppe in Deutschland fortgesetzt wurde.

Die zweite Runde des deutsch-ghanaischen Austauschs ist eingeläutet

Radioprojekt Schatzsuche

Wir freuen uns darauf, am Ende dieses Schuljahrs, im Sommer 2011, zum zweiten Mal eine ghanaische Gruppe in Schorndorf begrüßen zu dürfen. Unser gemeinsames Projekt, das bereits in Ghana und Deutschland vorbereitet wird, trägt den Titel „Schatzsuche“. Das Projekt geht davon aus, dass jedes Land, aber auch jedes individuelle Leben Schätze birgt. „Schatz“ ist dabei nicht nur im Sinne von materiellen Ressourcen zu verstehen, sondern ist auch im übertragenen Sinne in seiner individuellen oder gesellschaftlich-kulturellen Bedeutung gemeint. Solche Schätze sammeln wir und veröffentlichen die Ergebnisse auf der gemeinsamen Internet-Plattform, indem wir bei uns selbst nachforschen und in beiden Ländern Interviews führen. Weiteres Material liefern unsere Diskussionen im Internet und gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen in Deutschland.
Ergebnis des Projekts soll ein Radiofeature in deutscher und englischer Sprache sein, das in beiden Ländern gesendet werden kann.

Kurze Geschichte des Ghana-AK

Hier die Zeitleiste zur Entwicklung und zu den Aktionen des Ghana-Ak.

Burg-Gymnasium Award – die Anfänge des Ghana-AK

1993 übernahm ein ehemaliger Lehrer des Burg-Gymnasiums für fünf Jahre die Leitung einer Berufsschule in der ghanaischen Hafen- und Industriestadt Tema. Die Schülerinnen und Schüler werden als Damenschneiderinnen, Köchinnen, Maurer, Schreiner oder als Radio- und Fernsehtechniker und zukünftig als im EDV-Bereich ausgebildet. Um die ghanaische Schule, die sich bisher ausschließlich aus Schulgebühren finanzieren muss, finanziell zu unterstützen, wurde in Schorndorf ein Ghana-Arbeitskreis ins Leben gerufen, der zunächst Spenden sammelte. Durch die Vergabe eines „Burg-Gymnasium Awards“ wurde es ärmeren ghanaischen Jugendlichen ermöglicht, das hohe Schulgeld aufzubringen und damit ihre Ausbildung zu Ende zu führen. Von Anfang an war es für den Ghana-AK auch ein Anliegen, das Interesse der Schorndorfer Bevölkerung für Ghana und Afrika wecken.

aktuelle Informationen zum BG-Award 2016

Die Muffinaktion

Das erste größere Projekt des neu gegründeten Ghana-AKs war die Muffinaktion. Ziel dieser Aktion war es, ein Muffin pro 5 Kilometer der Strecke von Schorndorf nach Tema an der Schule zu verkaufen. .Da die Entfernung 5.500 km beträgt, bedeutete das, dass 1100 Muffins verkauft werden mussten. Um diese Aktion noch interessanter zu machen, schlossen wir eine Wette mit Herrn Hohloch ab. Unser Ziel war es, die 1100 Muffins innerhalb von 3 Monaten zu verkaufen, und wir erreichten unser Ziel.

Ghanaisch-deutsches Internetprojekt

Nachdem sich in Tema ebenfalls eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern mit Interesse an Deutschland gefunden hatte, kamen dank des Internets endlich auch persönliche Kontakte zustande, und es wurde ein gemeinsames mediales Projekt in Angriff genommen.

Mit dem Erlös der Muffinaktion finanzierten wir unseren ghanaischen Partnerschülern die Kosten für das Internetcafé.

Natürlich wollten sich die Jugendlichen auch persönlich kennenlernen. Durch die Unterstützung des SchorndorferWeltladens el mundo und des Fördervereins der Schule, Fördermitteln aus dem ENSA-Programm (Entwicklungspolitischer Nord-Süd-Austausch, finanziert vom BMZ) und dem evangelischen Entwicklungsdienst (eed) konnte ein Austausch stattfinden.

Sommer 2008 – Reise nach Ghana

Nach intensiver Vorbereitung in Deutschland und Ghana starteten 14 ghanaische und deutsche Schülerinnen und Schüler ein zweiteiliges Projekt.

Für den ersten Teil des Austausches wurde der Titel gewählt. „Here are my roots – there I want to go – there I would like to stay“ (hier sind meine Wurzeln, da möchte ich hin, da möchte ich bleiben). Im Verlaufe des Projekts wurde in Ghana in mehreren Schritten ein Theaterstück entwickelt, das in der abschließenden Bühnenpräsentation in kurzen Szenen den Bogen von einer individuellen Auseinandersetzung mit Lebensperspektiven zu weltpolitischen Themen wie Sklavenhandel, Kolonialismus und Weltwirtschaft spannte. Die Präsentation endete mit Selbstverpflichtungen, sich für eine bessere Welt einzusetzen, in der jeder Mensch seine individuellen Bedürfnisse befriedigen kann. Voraussetzungen dafür sind, dass Frieden herrscht, allen Bildungsmöglichkeiten offen stehen, Gerechtigkeit und gleiche Lebensbedingungen vorhanden sind.

Sommer 2009 – Gegenbesuch in Deutschland

Der zweite Teil des Projektes in Deutschland knüpfte an die Präsentation in Ghana an. Gerechtigkeit und gleiche Lebensbedingungen bedeuten zuallererst, dass alle Menschen ihre Grundbedürfnisse wie Nahrung, Wohnung, Kleidung befriedigen können. Da die ghanaischen Partner zu Köchinnen, Schneiderinnen und Maurern ausgebildet werden, ergab sich daraus der Projekttitel „essen, kleiden, wohnen - wir setzen uns ein für gleiche Lebensbedingungen“.

Die gemeinsam erhobenen ökologischen Fußabdrücke Ghanas und Deutschlands zeigen, wie ungleich die Lebensbedingungen sind. Würde man den deutschen Lebensstil auf alle Menschen dieser Welt übertragen, bräuchte man drei Erden. Unter ghanaischen Lebensverhältnissen würde die Menschheit mit einem Viertel der Erde auskommen.

Gemeinsam erkundeten die deutschen und ghanaischen Jugendlichen, wo die Ursachen der Ungleichheit liegen. Sie hinterfragten den hohen Fleischkonsum der Deutschen, beschäftigten sich mit der arbeitsteiligen Textilproduktion auf Kosten der armen Länder und mit den Bemühungen der Baubranche, Solarenergie und andere regenerative Energiequellen zu nutzen. Im örtlichen Tafelladen und beim Besuch eines Pflegeheims erfuhren sie, dass auch in Deutschland die sozialen Unterschiede beträchtlich sind und zunehmen. Gemeinsam entwickelten sie Visionen, wie alle Menschen in Zukunft gut leben können, ohne die Ressourcen nachfolgender Generationen unwiederbringlich zu zerstören.

Auch am Ende des zweiten Teils stand eine kreative Aktivität - dieses Mal auf dem Wochenmarkt in Schorndorf - die die Öffentlichkeit mahnte, weniger verschwenderisch mit Ressourcen umzugehen.

Nord-Süd-Partnerschaft im Zeichen der Solidarität

Während ihres Aufenthalts in Ghana erlebte die deutsche Gruppe, dass die Partnerschule unmittelbar in ihrer Existenz bedroht ist. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist die Schule gezwungen, sich fast ausschließlich durch die Schulgebühren zu finanzieren, und ebenso lange versucht sie zu erreichen, dass die Regierung die Lehrer-Gehälter übernimmt. Durch das hohe Schulgeld und landesweite Entwicklungen sank im letzen Schuljahr die Schülerzahl dramatisch. Gleichzeitig konnte im Vergleich zu den ohnehin niedrigen Regierungs-Gehältern den Lehrern immer weniger gezahlt werden. Einige hoch qualifizierte Lehrer hatten die Schule bereits verlassen.

Der Besuch der Burg-Gymnasiasten wirkte in dieser bedrohlichen Situation wie ein Katalysator. Die ghanaische Kirchengemeinde, die den Besuch durch Privatquartiere und den kostenlosen Bus unterstützte, entdeckte und mobilisierte ihr Potential und ihre Verbindungen. Das erhoffte Ziel und die Rettung der Schule sind nun greifbar. Um die kritische Zeit erfolgreich zu überbrücken, hat es sich das Burg-Gymnasium zur Aufgabe gemacht, nicht nur die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler durch den „Burg-Gymnasium-Award“ fortzuführen, sondern auch Spenden zu sammeln, um die Gehälter der 22 Lehrerinnen und Lehrer ein Jahr lang aufstocken zu können. Mit dem Rotgeld, das die Schülerinnen und Schüler sammelten, werden derzeit 10 ghanaische Schüler unterstützt, Eltern und Lehrer bessern die Lehrergehälter durch einen festen monatlichen Beitrag auf. Der Erlös eines Sponsorenlaufs, an dem auch die ghanaischen Gäste beteiligt waren, ermöglichte die dringend benötigte Anschaffung eines Fahrzeugs. Da Tema sehr weitläufig ist und ein öffentliches Nahverkehrssystem nicht existiert, ist die Schule auf ein Transportmittel angewiesen.

Das Ziel ist inzwischen erreicht. Am 29. Oktober 2010 „adoptierte“ das National Vocational Training Institut (NVTI) das TIM-VTTC (Tema Industrial Mission – Vocational and Technical Training Centre), unsere Partnerschule. Das NVTI ist eine Behörde im Rahmen des Arbeits- u. Sozialministeriums. Es betreibt eine Reihe von Beruflichen Schulen und organisiert und überwacht einen großen Teil der handwerklichen Ausbildungsstätten in Ghana. Gelegentlich „adoptiert“ das NVTI auch private Schulen, wenn sie gut geführt und für die Region bedeutend sind, jedoch ohne staatliche Hilfe nicht überleben können. „Adoption“ bedeutet in unserem Fall, dass die Lehrerinnen und Lehrer die höheren staatlichen Gehälter beziehen, viele Teile des Schullebens aber selbständig gestaltet werden können und z. B. der bisherige Charakter als christliche Schule erhalten bleibt.

Schulpartnerschaft mit Tema (Ghana) im Schuljahr „2010/11"

Die Schulpartnerschaft mit dem Tema Industrial Mission – Vocational and Technical Training Centre (TIM-VTTC) in Ghana ist ein zentrales Projekt des Burg-Gymnasiums im Rahmen seiner Aktivitäten als UNESCO-Projektschule. Im vergangenen Schuljahr gab es viele intensive Kontakte und Begegnungen mit unserer Partnerschule.

Radioprojekt „Schatzsuche“


Im Juli/August 2011 fand eine dreiwöchige Begegnung mit Jugendlichen der Partnerschule in Schorndorf statt. Daran waren 8 ghanaische Schülerinnen und Schüler und zwei Begleitpersonen, die Schulleiterin, Evelyn Agyemang und der Lehrer, der die GhaGerPa-Gruppe leitet, Stephen Atter, beteiligt. Gemeinsam mit 12 Schülerinnen und Schülern des Ghana-AKs führten sie ein Radioprojekt „Schatzsuche“ durch. Aus einer Vielzahl von Bereichen, die ihnen wichtig sind, wählten die Jugendlichen die Schätze Familie und Freundschaft, Musik und Tanz, Sport, Mobilität und Bil-dung aus. Indem die Jugendlichen zusammen lebten und gemeinsam ihre unterschiedlichen Lebenswelten erkundeten und reflektierten, erfuhren sie über sich selbst Neues. Als professionelle Unterstützung konnte die „Agentur für Privatradio in Württemberg“ mit Sitz in Stuttgart gewonnen werden. Die Sendung wurde von den ghanaischen und deutschen Jugendlichen gestaltet und live über den populären Jugendsender BigFM ausgestrahlt. Die Sendung wurde inzwischen von der Agentur als Beitrag für den renommierten LFK-Medienpreis eingereicht.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie unter 150.000 Hörer bei BigFM: deutsch-ghanaischer Schüleraustausch des BG

Die Begegnung der Schülerinnen und Schüler traf auf viel Resonanz. Die ghanaischen Jugendlichen haben sich und ihr Land in vielen Klassen des Burg-Gymnasiums und in einer Abendveranstaltung vorgestellt. Sie bereicherten am Schuljahresende die Schulhocketse mit mitreißender afrikanischer Musik, besuchten Klassenfeste, traten auf der SchoWo auf, besuchten Gottesdienste Schorndorfer und ghanaischer Kirchengemeinden und freuten sich über das große Interesse der Schorndorfer Presse. Oberbürgermeister Klopfer betonte anlässlich der Übergabe eines Schecks der Bürgerstiftung während der SchoWo, dass die Schulpartnerschaft einen beispielhaften Beitrag zum interkulturellen Lernen leiste und für die Stadt vorbildlich sei.
Finanziert wurde die Begegnung durch das Entwicklungspolitische Schüleraustauschprogramm (ENSA) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), durch einen Zuschuss von 1000 € durch den Freundeskreis des BG und von 500 € durch die Bürgerstiftung Schorndorf und die Eltern der beteiligten deutschen Schülerinnen und Schülern, bei denen die ghanaischen Gäste untergebracht waren sowie aus Mitteln des Sponsorenlaufs (siehe unten). Allen Unterstützerinnen und Unterstützern sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Sponsorenlauf zugunsten der Partnerschaft

Franziska Exner hatte die Idee, ihre GFS im 11. Schuljahr im Fach Sport durchzuführen, indem sie einen Sponsorenlauf zugunsten der ghanaischen Partnerschule organisierte. Mit großer Engagement und unermüdlicher Energie hat sie dieses Unterfangen professionell umgesetzt. Herausgekommen ist ein Erlös von 9.994 €. Ihr und allen Läuferinnen und Läufern und deren Sponsoren gebührt dafür ein ganz großes Lob und Dankeschön.

Neues aus der Partnerschule

Im Zuge der Veränderung des Schulstatus, nämlich der Umwandlung einer ausschließlich durch Schulgelder finanzierten kirchlichen Schule in eine vom Staat „adoptierte“, aber weiterhin kirchlichen Schule wurde ein neuer Schulleiter, jetzt Center-Manager genannt, eingesetzt. Mr. Adams war bisher schon Lehrer an der Schule.
Die bisherige Schulleiterin, Mme Evelyn Agyemang, wurde mit Erreichen der Altersgrenze von 60 Jahren in den Ruhestand versetzt. Da sie keine Rente erhält, möchte sie jetzt mit einer kleinen Schneiderei für ihren Lebensunterhalt sorgen. Als gelernte Schneiderin und Lehrerin in diesem Bereich liegt dies nahe. Allerdings musste sie dafür eine Nähmaschine beschaffen. Ihre Existenzgründung haben wir mit 400 € Startkapital unterstützt.
Leider hat sich die finanzielle Situation der Schule noch nicht verbessert. Seit April warten die Lehrerinnen und Lehrer darauf, dass der Staat die ihnen zustehenden höheren Gehälter überweist. Eine Nachzahlung ist zwar fest zugesagt, aber wann das sein wird, ist noch offen. Diese Situation hat in verschiedener Hinsicht negative Auswirkungen, die sich gegenseitig verstärken. Das Schulgeld von derzeit 447 Ghanaischen Cedis (210 €) pro Jahr kann nicht abgesenkt werden, so dass es sich viele Eltern nicht leisten können, ihr Kind auf eine zwar gute aber für sie unerschwinglich teure Schule zu schicken. Oft müssen Jugendliche nur wegen des hohen Schulgelds die Schule abbrechen. Nach wie vor muss die Schule für die Gehälter der Lehrer aufkommen; und dafür stehen nur die Schulgelder zur Verfügung. Entsprechend gering sind damit auch die Gehälter der Lehrerinnen und Lehrer. Alle dringend notwendigen Baumaßnahmen wurden auf Eis gelegt, so auch die Errichtung des Computerraums.
Da die Einnahmen der Schule für die Auszahlung eines Weihnachtsgelds nicht reichen, haben wir in Absprache mit den Schülerinnen und Schülern des Ghana-AKs beschlossen, der Schule ein kleines Weihnachtsgeschenk für die Lehrerinnen und Lehrer in Höhe von 500.- € insgesamt zukommen zu lassen. Der Dankesbrief aus Tema zeigt, dass unser Beitrag für die Lehrerinnen und Lehrer eine gelungene Weihnachtsüberraschung war.

Damit unsere Spendenmittel den staatlichen Behörden-Mühlen entzogen und transparent kontrolliert werden können, hat die Schule ein Partnerschaftskomitee installiert. Mitglieder der Schulleitung und des kirchlichen Trägers verwalten vor allem ein spezielles Konto, über das alle unsere Unterstützungen laufen.

Der BG-Award

Wie jedes Jahr finanziert das BG das Schulgeld für Schülerinnen und Schüler, die die Schule verlassen müssten, weil ihre Eltern das Schulgeld nicht aufbringen können. Dank der Spenden aus dem Sponsorenlauf können 15 Schülerinnen und Schüler mit insgesamt 6.165.- Ghanaischen Cedis (2900 €) ein Jahr lang unterstützt werden. Dies verhilft ihnen zum Abschluss ihrer Ausbildung. Die Schülerinnen und Schüler stellen sich im Anhang vor. Zwei der geförderten Jugendlichen, Mavis Boamah und Abigail Brako, waren als Teilnehmerinnen des Radioprojekts bereits am Burg-Gymnasium.

Wie geht es in Zukunft weiter mit der Partnerschaft?

Die Schülerinnen und Schüler des Ghana-AKs haben Feuer gefangen. Sie wollen am Ende dieses Schuljahrs das Projekt „Schatzsuche“ in Ghana fortsetzen. Mit großem Engagement bereiten sie sich auf einen dreiwöchigen Gegenbesuch vor, bei dem die „Schatzsuche“ fortgesetzt werden soll. Inzwischen wurde auch unser Antrag beim Entwicklungspolitischen Jugendaustauschprogramm (ENSA) des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) auf Förderung wieder positiv beschieden. Die Fördermittel decken knapp die Flugkosten. Damit der Eigenanteil für den Austausch nicht zu hoch wird und wir auch die afrikanischen Partnerschülerinnen und –schüler gleichberechtigt in das Programm einbeziehen können, sind wir noch auf weitere Fördermittel angewiesen.
Was fehlt, ist eine Kommission, die im Auftrag der Schule und im Sinne von Transparenz die inhaltlichen Entscheidungen der Partnerschaft trifft und die finanzielle Seite verantwortet.

BG-Award, Preisträger

BG-Award-Schüler

Eva-Maria Hartmann

Martin Jaeger