UNESCO AK

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  • Jessica Unser, Klasse J1

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Über den Arbeitskreis

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der UNESCO-AK 2012-2013

Allgemeine Informationen:

Die Buchstaben UNESCO stehen für: United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization.
Aus diesem Grund setzen wir uns für Zusammenarbeit, Frieden, bessere Lebensqualität und noch vieles mehr ein.
Seit einigen Jahren haben wir schon mehrere Projekte erfolgreich durchgeführt und seit Oktober 2012 sind wir eine „Annerkannte Unesco-Projekt-Schule“ und werden somit in dem deutschlandweiten Unesco-Netzwerk aufgenommen.

Projekte und Events aus den letzten Jahren:

UNESCO-Projekttag und Schulfest 2014

Alle zwei Jahre findet deutschlandweit an allen UNESCO-Projektschulen ein/ mehrere Projekttage zu einem vereinbarten Motto statt.
In diesem Jahr war das Thema der Projekttage "Welterbe Erde - mach dich stark für die Vielfalt".
Seit Schuljahresbeginn liefen in einem Team aus LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern die Vorbereitungen. Im Januar konnte man der Schülerschaft schließlich 51 Workshopangebote unterbreiten. Das Spektrum an Aktivitäten und Inhalten war riesengroß und es war nicht ganz leicht, die gesamte Schülerschaft (bis auf die 5. Klassen) den Workshops zuzuordnen. Da jeder Schüler drei Workshopwünsche angeben musste gelang es letztlich (bis auf wenige J1-Schüler), allen Schülern einen Wunschworkshop zuzuordnen.
Ab Februar liefen in der Folge teilweise schon Vortreffen um die eigentlichen Projekttage vorzuentlasten. Etwa ein Drittel aller Workshops wurden von Eltern oder Externen gestemmt. Dafür ein herzliches Dankeschön.
Am 23. Juli feierten wir auf dem Schulhof den gemeinsamen Auftakt zu den Projekttagen und an den Folgetagen war man in die Workshoparbeit eingebunden.
Was am Freitagnachmittag als Ergebnisse der Workshopphase beim Schulfest zu sehen war, war dann schon beeindruckend.
Am besten, Sie sehen sich in der Bildergalerie ein wenig um.

Hier nochmals der Dank an alle beteiligten Lehrerinnen und Lehrer und namentlich nun die Eltern und Externen, die das BG hier tatkräftig unterstützt haben:

    Mit der Kräuterhexe unterwegs – sanfte Hausmittel vom Wegesrand und Wiese.
    Frau Kolb, Frau Wörner

    Heimliche Mitbewohner – Fledermäuse im Schorndorfer Burgschloss.
    Herr und Frau Reiniger , Herr Lang

    Reparieren statt wegschmeißen.
    Herr Schuck, Bikes and Boards

    Klavier-, Flügel- und Cembalobau
    Herr Paul Stöckle

    Einblicke ins Bäckerhandwerk
    Herr Buob, Bäckerei Buob

    UNESCO-Lied
    Luis Zirkelbach, Ralf Velske

    Le repas français
    Frau Thomas

    Fingerfood
    Herr Maulick

    „Die Welt liegt in unseren Händen.“
    Frau Buss

    Spinnen, Zwirnen, Weben ... Wollverarbeitung im Mittelalter
    Frau Bay

    Regenwald-Projekt Philippinen.
    Herr Nolle, Frau Hämmerle

    Männer machen Maultaschen.
    Herr Weiser

    GhaGerPa-Kochparty (Kochen mit ghanaischen Partnerschülern).
    Frau Hartmann Herr Keil

    Vom Korn zum Brot. Dreschen – mahlen – backen.
    Frau Geiss

    „The Arrival“ (Shaun Tan). Verfilmung einer Graphic Novel.
    Frau Reichert, Frau Waibel + Frau Kroenert von der Palmstiftung

    Dialog mit Flüchtlingen
    Frau Steinhauser, Frau Döker

    Trickfilm - Als das Früher heute war
    Frau Höbel, Manufaktur Schorndorf

    Körper aus Ytong
    Raspeln, sägen… Workshop im Atelier Christoph Traub
    Herr Traub

    Garten Eden als Holzschnitt
    Es wird geschnitzt, geschnitten und gedruckt...! Workshop im Atelier Anna Eiber
    Frau Eiber

    Fotos handgemacht
    (analog und schwarz-weiß) Dokumentation der Projekttage
    Frau Wilhelm, Herr Janosch

    SMV im Landtag (26.04.2013)

    Landtagsabgeordnete und Gemeinderatsmitglied Petra Häffner (Bündnis 90/ Die Grünen) diskutiert mit engagierten BGlern über entwicklungspolitische Arbeit

    Von den Aktivitäten des Unesco-, Ghana- und Schule-ohne-Rassismus-AK begeistert, lud Petra Häffner am vergangenen Freitag engagierte SchülerInnen der siebten bis zwölften Klasse des Burg-Gymnasiums in den Landtag ein.
    Nach einer kurzen Einführung, sowie einem Rollenspiel im Plenarsaal berichteten die Teilnehmer von ihren Projekten und diskutierten gemeinsam mit der Abgeordneten über entwicklungspolitische Arbeit. Schnell wurde klar, dass bei der eigentlich sehr heterogenen Gruppe des Burg-Gymnasiums nicht nur die Hilfe für benachteiligte Länder, sondern vor allem der Kontakt auf Augenhöhe und das gegenseitige Lernen voneinander im Mittelpunkt stehen. Entwicklungspolitik sollte nicht bedeuten, anderen seine eigene Kultur und Meinung aufzuzwingen, das hätten sie vor allem beim Ghana-Austausch gelernt.

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    Leider blieb am Ende keine Zeit für andere politische Themen, brannten den BGlern doch vor allem Fragen zur Bildungspolitik unter den Nägeln. Aber spätestens nach einer abschließenden Führung durch die Räumlichkeiten der „Grünen“ waren sich alle einig, dass es ein interessanter Besuch war.

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    Vielleicht kann das Thema „Bildungspolitik“ ja auf einen anderen Termin verschoben werden, da Petra Häffner doch bereits versprochen hat, beim nächsten Politik-Projekttag am Burg-Gymnasium anwesend zu sein.
    Interessant wäre es dann sicher auch, weitere Politiker anderer Couleur für eine kontroverse Diskussion gewinnen zu können.

    Carolin Marschner

    Internationaler Tag der sozialen Gerechtigkeit (21.02.2013)

    Am Mittwoch, dem 21. Februar und am Donnerstag, dem 22. Februar 2013 hatte der UNESCO-AK eine kleine Aktion (in den Klassen 5 bis 8) durchgeführt, um den Schülern und Schülerinnen zu zeigen, wie sozial oder unsozial es in der Welt zugeht.
    Der Anlass dazu? – Der internationale Tag der sozialen Gerechtigkeit.
    Dieser Begriff umschreibt ganz allgemein, wie jeder Mensch zu behandeln ist, nämlich gerecht und sozial. Um nun zu verdeutlichen, dass diese soziale Gerechtigkeit nicht für Menschen gleichermaßen gilt, hatte der UNSECO-AK ein kleines Rollenspiel vorbereitet. Dabei verkörperten immer fünf Schüler einer Klasse ganz unterschiedliche Personen und dadurch auch ganz andere Rollen der sozialen Gerechtigkeit. Daraufhin wurden nun zehn Fragen verlesen und je nachdem, ob sie mit ja oder mit nein zu beantworten war, durfte der- bzw. diejenige einen Schritt nach vorne machen oder musste stehen bleiben.

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    Ob dieser Schritt nun gemacht werden durfte, wurde von den Zuschauern oftmals intensiv und konträr diskutiert, denn nicht immer war man sich einig. So ergab sich am Ende ein sehr differenziertes Bild und die Schüler merkten schnell: Die soziale Gerechtigkeit ist sehr ungerecht aufgeteilt und gilt nicht für alle Menschen in gleichen Maße. Daher lautete am Ende auch das Fazit: Alle Menschen sollen gleich behandelt werden, unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Religion oder Gesundheitszustand. Und das ist doch ein guter Ansatz, den Umgang mit seinen Mitmenschen sozialer und gerechter angehen zu lassen.
    Alexander Fischer, UNESCO-AK

    Fünfersportturnier für alle Schorndorfer Schulen (08.02.2013)

    Vor einem halben Jahr durch die unterschiedliche Schulwahl erst getrennt worden - nun aber wieder zusammen und in den Teams vereint.
    So oder so ähnlich war die Idee von Schülersprecherin Carolin Marschner, als sie gemeinsam mit dem Sport- und dem Ghana-AK dieses Projekt anging.

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    Die Einladung zu einem gemeinsamen Fußball- und Völkerballturnier ging an alle Schorndorfer Schulen und die Kids strömten herbei. Über 100 namentliche Anmeldungen!
    In der Sporthalle wurden die Sportler von den Organisatoren in schulübergreifende Teams eingeteilt. Dazu waren auch immer Weiblein und Männlein beieinander.
    Und schon ging es los.
    Dass die Teams aus sportlicher Sicht nicht homogen waren, war der Sache geschuldet, schließlich kannte man die Teilnehmer gar nicht. Dass es auf dem Spielfeld trotz mancher hoher Ergebnisse (8:0 im Fußball) dennoch friedlich blieb, war aber durchaus bemerkenswert. Keine Vorwürfe, sondern Fairplay und Spass an der Sache bestimmten das Turniergeschehen.
    Parallel zum Turnier verkaufte der Ghana-Ak Getränke und selbst gebackenen Kuchen zugunsten unserer Partnerschule in Tema/Ghana.

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    alle Organisatoren und Sieger

    Als letzlich die Turniersieger und -Zweiten im Fuß- und Völkerball ihre Preise entgegennahmen, gab es keine langen Gesichter. Die Organisatoren hatten hier vorgebaut und dank der Sponsoren wurden noch zahlreiche weitere Preise verlost!
    Hier noch die Sieger:
    beim Fußball gewann das Team um Argjend Syla (GDRS), Luisa Falkenstein (BG), Tom Kumpf (MPG), Semi Aydinoglu (BG), Felicitas Thielemann (BG) und Shirin Krupp (ASS).
    beim Völkerball siegten Aaron Schäfer (BG), Jackson Berisha (KFR), Albiona Hisen (BG), Pauline Bickhardt (BG), Emma Schönleben (BG), Nick Ruoff (BG) und Bedirhan Cantürk (BG).
    Als Preis bekamen die beiden Teams neben einem 10 € Hoagies-Gutschein eine Einladung zum Schnupperklettern in die Kletterhalle Active-Garden in Korb.

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    Vortrag Klimawandel in der Arktis (07.01.2013)

    Was Lemminge mit dem Klimawandel zu tun haben, das konnten die Schülerinnen und Schüler der Klassen Zehn am vergangenen Mittwoch auf eindrucksvolle Weise erfahren.
    Zu Gast am BG war der Polarforscher Dr. Benoît Sittler vom Institut für Landespflege der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der seit über 25 Jahren in der Arktis Feldforschung betreibt und seine Ergebnisse in einem reich bebilderten Vortrag sehr anschaulich präsentierte.
    Dabei kam u.a. heraus, dass Eisbären in freier Wildbahn nicht nur eine Augenweide sind sondern auch eine echte Bedrohung für eine Forschungsexpedition darstellen können, und dass diese Gefahr durch den Klimawandel immer stärker spürbar wird. Herr Dr. Sittler berichtete, dass wegen eines sogenannten „Problembären“ eine Forschungskampagne sogar schon einmal vorzeitig abgebrochen werden musste, weil es für die Forscher zu brenzlig wurde!

    Lesen Sie mehr dazu im Artikel der Schorndorfer Nachrichten vom 10. Januar 2013.

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    Ghana-Ak und der Weltladen el mundo (24.11.2012)

    Schülerinnen des Ghana-AK und des Kunstkurses J1 haben ein Schaufenster des Weltladens el mundo gestaltet.
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    Damit wollen sie auf das Ghanaprojekt des BG und Probleme, die mit der weltweiten Nutzung von Handys zusammenhängen, aufmerksam machen. El mundo ist seit vielen Jahren ein unverzichtbarer Partner des Ghana-AK.

    Expedition Nachhaltigkeit – Warum eigentlich?(19./20.11.2012)

    Vom 19. bis 21. November war der „ExpeditionN“-Truck in Schorndorf und zahlreiche Klassen des Burg-Gymnasiums durften sich davon einmal einen Eindruck verschaffen. Thema dieses Mini-Exkurses? – Nachhaltigkeit!
    Gerade in unserer Zeit spielt dieser Begriff eine immer entscheidendere Rolle. Die NWT-Klasse 10a durfte dabei ein besonderes Experiment machen:
    Organische Solarzellen bauen.
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    Was sich zunächst nur nach Bioabfall anhört, ist in Wirklichkeit Hightech pur. Mittels zweier mit Graphit, Titandioxid und Teeauszug beschichteter Glasplättchen kann man durch das Bescheinen mit Licht elektrische Energie erzeugen. Der Ertrag ist im Endeffekt zwar nicht wirklich groß, doch das Grundkonzept kann sich allemal sehen lassen:
    Strom durch die Sonne aus fast ausschließlich nachwachsenden Rohstoffen zu produzieren.
    Und genau das ist eines der zentralen Themen, unsere Energieversorgung für möglichst lange Zeit aufrecht zu erhalten.
    Alexander Fischer, Klasse 10a

    Lesen Sie mehr dazu im Artikel der Schorndorfer Nachrichten vom 20. November 2012.

    Das BG ist anerkannte UNESCO-Projektschule (14.10.2012)

    Das Burg-Gymnasium ist nunmehr eine anerkannte UNESCO-Projektschule und etwa 600 Gäste aus Nah und Fern haben in der Barbara-Künkelin-Halle mitgefeiert.
    Hier eine Fotogalerie zur Anerkennungsfeier.
    Nachdem sich die Schule 2008 auf Initiative der Lehrerin Eva Hartmann auf den Weg gemacht hatte eine UNESCO-Projektschule zu werden, mussten verschiedene Stufen durchlaufen werden. Zunächst war man interessierte Schule, zwei Jahre später erreichte man den Status einer mitarbeitenden Schule und seit Donnerstag, 11.10.2012 dürfen wir uns anerkannte UNESCO-Projektschule nennen.
    Zur großen Feierstunde waren neben der Bundeskoordinatorin Frau Wilhelm aus Berlin, Frau Dr. Ruep vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Herr Oberbürgermeister Klopfer, einige Gemeinderäte, Schulleiter anderer Schulen, weitere Vertreter der Stadtverwaltung sowie ehemalige und aktuelle Elternvertreter und Schülersprecher, sowie natürlich ehemalige und aktuelle Lehrerinnen und Lehrer sowie viele, viele Schüler erschienen.
    Gemeinsam genoss man ein buntes Programm in dessen Mittelpunkt natürlich die Übergabe der aus Paris zugeschickten Anerkennungsurkunde durch Frau Wilhelm stand.
    Letztlich hatte Herr Hohloch viele Blumen an alle Mitwirkenden zu verteilen.
    Symbolisch gehen diese Blumen natürlich auch an all jene Schüler, Eltern und Lehrer, die in den letzten Jahren aktiv auf unserem UNESCO-Weg dabei waren und sind.
    Herzlichen Dank dafür!

    Doch mit dem neuen Status der Schule soll kein Stillstand einkehren – es gilt vielmehr weiterhin, die UNESCO-Ziele aktiv im Unterricht und im Schulleben mit Leben zu füllen. Dazu braucht das Burg-Gymnasium weiterhin die Unterstützung aller am Schulleben Beteiligten - vor allen Dingen unsere SMV!

    Neben der Anerkennungsfeier fanden am Burg-Gymnasium gleich einige weitere UNESCO-Veranstaltungen statt.
    Zum einen trafen sich am Donnerstag die Schulleiter der 26 UNESCO-Projektschulen Baden-Württembergs. Zeitgleich lief auf Anregung des Burg-Gymnasiums zum ersten Male eine Schülertagung besagter Schulen und schlussendlich fand von Donnerstag bis Samstag noch die Regionaltagung der baden-württembergischen UNESCO-Koordinatoren statt.
    Zum anderen war im Anschluss an die Anerkennungsfeier in der Barbara-Künkelin-Halle eine Projektschau und Ausstellung der baden-württembergischen UNESCO-Projektschulen zu den Ergebnissen des Projekttags „Hinterm Tellerrand geht’s weiter – umweltbewusst essen und trinken“ zu sehen.

    Lesen Sie mehr dazu

    auf der Titelseite der Schorndorfer Nachrichten vom 12. Oktober 2012.

    im Artikel der Schorndorfer Nachrichten vom 12. Oktober 2012.

    im Artikel der Stuttgarter Zeitung vom 12. Oktober 2012.

    im Artikel des Schorndorfer Wochenblatts vom 11. Oktober 2012.

    Beachten Sie bitte auch das passende Album dazu!

    Streetsoccerturnier im Rahmen der Schorndorfer „Vielfaltswochen “ (26.09.12)

    Im Rahmen der aktuell stattfindenden Schorndorfer „Vielfaltswochen“ richtete die Diakonie Stetten, die Stadtkirchengemeinde und der Jugendmigrationsdienst am 26.9.12 ein Streetsoccerturnier auf einem Kleinspielfeld auf dem oberen Marktplatz aus. Eingeladen waren Schüler der Klassenstufe 7 aller Schorndorfer Schulen, mit und ohne Migrationshintergrund. Gespielt wurde nach Fairplay-Regeln.
    Für das Burg-Gymnasium gingen drei Schülerinnen und drei Schüler der Klasse 7b an den Start.

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    hinten links: Simon Seiz, Joel Horak und Niclas Müller
    vorne von links: Philine Halbauer, Caroline Krause, Tabea Klemens
    Es gab im Gegensatz zu herkömmlichen Fußballturnieren besondere Regeln. Mindestens 1 Mädchen muss auf dem Feld stehen und mitspielen. Die Tore der Jungs werden nur gewertet wenn auch ein Mädchen ein Tor erzielt. Zudem gibt es nach jedem Spiel eine Besprechung mit "Teamern" (Beobachtern), die zusätzlich noch Fairplaypunkte verteilen. Somit kann sich das rein sportliche Ergebnis nochmals komplett ändern.
    Zu Beginn des Turniers musste man ordentlich Lehrgeld zahlen, denn taktisch spielte man Harakiri - alle nach vorn!
    Doch aus diesem Misserfolgserlebnis wurde schnell gelernt und man stellt sich deutlich besser an. Zudem beherzigte man das Fairplay deutlich besser und schon wurden die Resultate positiver. Letztlich gelang ein guter 2. Platz - der aber gar nicht soooo wichtig war. Etwas wichtiger war, mit anderen gemeinsam fair gespielt zu haben.
    Weitere Fotos in einer Galerie.

    Mehr dazu im Artikel der Schorndorfer Nachrichten vom 27. September 2012.

    Reisebericht Ghana, Von den kulturellen Wurzeln zur globalen Elektronik (25.09.12)

    Über die Auswirkungen der Globalisierung, lustige Reiseanekdoten, Fakten zum Projekt und vieles mehr – darüber referierten die Schüler des Ghana-AKs am Abend des 25.9.12 bei schönem Ambiente und kleinen afrikanischen Snacks.
    Obwohl die Reise nach Afrika schon einige Wochen zurück liegt, schwingt Erlebtes und Gelerntes noch nach.

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    Das Land Ghana, die Partnerschule des Burg-Gymnasiums und die Austauschschüler zu besuchen, war für alle Beteiligten ein großes Erlebnis und vor allem auch wichtig für die Findung der eigenen Identität der ghanaischen und deutschen Schüler. Die Gruppe reiste mit dem Vorsatz, den Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und das Land nicht nur mit den Augen eines typischen Touristen zu erkunden. Durch die Arbeit an dem Projekt „Die Schatzsuche geht weiter: Von den kulturellen Wurzeln zur globalen Elektronik“, welches die Fortführung des Radioprojektes des vorherigen Jahres war, in dem die ghanaischen Schüler Schorndorf besuchten, profitierten allerdings beide Seiten. Ghanaische Schüler des Austauschprojekts von 2008/2009 die damals noch „durchschnittliche“ Schüler waren, traf man in Ghana wieder und man stand vor acht jungen Erwachsenen, die durch das Projekt zu zielstrebigen und erfolgreichen Persönlichkeiten gewachsen sind. Aber auch die deutschen Schüler gehen verändert aus dem Projekt heraus, viele entscheiden sich dazu, beispielsweise ein freiwilliges soziales Jahr in Afrika zu verbringen oder beruflich in die Entwicklungszusammenarbeit einzusteigen.
    Die Begeisterung der Jugendlichen und Lehrer schwang im Vortrag mit.

    Projekttag „Hinterm Tellerrand geht's weiter" (20.07.2012)

    Unter dem Motto "Hinter dem Tellerrand geht es weiter- weltbewusst essen und leben“ stand der diesjährige Projekttag unserer Schule, der von Schülern und Lehrern gemeinsam organisiert wurde.

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    Zwei der Organisatoren des Projekttages (Lukas Uetz und Felix Rolf Bossner)

    Nach einer kleinen Begrüßungsfeier, gingen alle Schüler in die ihnen zugeteilten Workshops. Der wohl aufwendigste dieser Workshops, war die Simulation einer Welternährungskonferenz, bei der Schüler, der Klassenstufen 8 bis J1 Länder vertraten. Diese Länder waren in die Gruppen Entwicklungs-, Schwellen- und Industrieländer aufgeteilt, die sich in ein paar Tage vor dem Projekttag in einer Vorkonferenz zusammengefunden haben, um verschiedene Forderungen für die Welternährungskonferenz auszuarbeiten.
    Neben den Ländern waren auch große Konzerne, wie zum Beispiel Nestle vertreten.
    Diskutiert wurde in der Welternährungskonferenz über die finanzielle Unterstützung von Entwicklungsländern oder von Forschungsprojekten und über verschiedene andere Themen.
    Die anderen Workshops umfassten eine große Bandbreite an Themen, von Magersucht bis hin zu Yoga und afrikanischen Tänzen war alles dabei.
    Einer der Workshops bereitete zum Beispiel ein Theaterstück vor, das von den Ländern Deutschland, China und Simbabwe handelte, um zu erfahren wie andere Kulturen essen und leben.
    Ein anderer Workshop beschäftigte sich mit Fast Food und bereitete selbst Burger zu. Das Besondere dabei: eine Gruppe kaufte alle Zutaten im Supermarkt, die zweite im Bioladen und die dritte im Fachhandel ein. Der ,,Bio-Burger“ schnitt preislich und geschmacklich am besten ab.

    Abschließend kann man sagen , dass der Projekttag ein Erfolg war und die verschiedenen Workshops und die Ernährungskonferenz für alle Beteiligten eine interessante Erfahrung war.
    Larissa Kallenberg (J1)

    Europaprojekt (menrwöchiges Projekt im Januar 2012)

    „Dein Europa – Deine Zukunft“
    Unter dem Motto „Dein Europa – Deine Zukunft“ findet vom 9. – 27. Januar ein Europaprojekt am Burg-Gymnasium statt. Die Schülerinnen und Schüler können sich an einer Themenwand vor dem Lehrerzimmer über die Europäische Union und mögliche Zukunftsperspektiven informieren. Gleichzeitig steht ihnen in unmittelbarer Nähe eine „Denkfabrik“ zur Verfügung, an der sie ihre Meinung zu den vier Hauptfragen äußern können:

    [ul]

  • Wer regiert Europa?
  • Blechen die Deutschen sich kaputt oder investieren wir in unsere Zukunft?
  • Wer gehört zu Europa?
  • Bin ich Schwabe, Deutscher oder Europäer?

Im Verlauf des gesamten Projektes wird es immer wieder eine „Frage des Tages“ geben, bei der die Schülerinnen und Schüler über eine Frage der europäischen Politik abstimmen können.
Ebenfalls wird der Referent Nils Bunjes vom Europe Direct Stuttgart am 19. Dezember für die 10. Klassen (3./4. h) und die Jahrgangstufe 1 (5./6. h) einen Vortrag in der Aula halten.

Als Höhepunkt findet abschließend am 24. Januar um 19 Uhr die BG-Talkshow „burgthemen“ im UG statt. Hier werden Fabian Klostermann, Felix Bossner, Niklas Meißner, Paul Mannschreck und Max Oesterle unter der Moderation von Lukas Uetz und Oliver Bär über die Zukunft Europas diskutieren.
Hier der Link zu einer Fotogalerie zum Europaprojekt.

Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Frau Rachel Dror (24.01.2012)

Am Dienstag, den 24. Januar war die jüdische Zeitzeugin Fr. Rachel Dror (91) zu Gast am BG.

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Vor dem versammelten BG-Doppelabiturjahrgang berichtet sie als Holocaust-Überlebende von ihren Erfahrungen im Dritten Reich und von ihrem späteren Lebensweg.
„Ich mache dies nicht mit dem erhobenen Zeigefinger“. So begann Frau Dror ihre einstündige, ergreifende und ebenso erschreckende Geschichte über ihre Herkunft, ihr Leben als Jugendliche im Dritten Reich, die Flucht und ihre Rückkehr nach Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie wolle unserer Generation bewusst machen, dass wir nur für die Gegenwart und Zukunft verantwortlich sein können, aber niemals für die Vergangenheit.
Rachel Dror, 1921 in Königsberg, Ostpreußen geboren, musste in ihrer Jugend schlimme Erfahrungen machen. Als es soweit war, dass sie, als Jüdin, nicht in den Park, nicht ins Kino und keinen Beruf erlenen durfte und ihre Familie darüber hinaus immer mehr Unannehmlichkeiten erleiden musste, entschloss sie sich, mit einer Jugendgruppe nach Hamburg zu ziehen. In der damals noch vergleichsweise Nazi-freien Stadt „war es toll“, sagte sie. Eines Tages wurde jedoch auch Hamburg vom Nationalsozialismus erreicht und so sah sie Ende April 1939 den einzigen Ausweg in ihrer Flucht nach Palästina.

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Ihr späterer Mann schließlich, führte sie 1957, mit ihrer gemeinsamen Tochter, nach Deutschland zurück. „Als gute Ehefrau musste ich ihn doch schließlich begleiten“ sagte sie und schmunzelte dabei.
Nach ihrer Tätigkeit als Lehrerin, hält Frau Dror bis heute, mit 91 Jahren, noch immer Vorträge und Seminare an Schulen über ihre Lebensgeschichte als jüdische Deutsche und deutsche Israelitin, macht aber auch Führungen in der Stuttgarter Synagoge und klärt Menschen über die Sitten und Bräuche des Judentums auf.
Die letzte halbe Stunde des Zeitzeugengesprächs lag Frau Dror besonders am Herzen. In dieser Abschlusssequenz sollte den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit gegeben werden, Unklarheiten zu klären, offen gebliebene Punkte anzusprechen aber auch allgemeine Fragen zu den aktuellen Geschehnissen in ihrer zweiten Heimat Israel, zu thematisieren.
Die eineinhalbstündige Veranstaltung endete mit stehenden Ovationen der Schüler, die Frau Dror sichtlich verlegen machten und einem Dank ihrerseits. Sie wollte sich für die aufmerksamen Zuhörer bedanken, welche ihr mehr Fragen als jemals zuvor gestellt haben und somit eine peinliche Stille verhinderten.
„Nicht 120 Jahre werde ich leben, sondern 150!“. So beendete die sehr aufgeweckte und körperlich wie geistig noch sehr agil wirkende Frau Dror ihren Vortrag am Burg-Gymnasium und versicherte uns, noch eine ganze Weile Vorträge und Seminare zu halten, um ihre Lebensgeschichte zu erzählen und um damit Schülern bewusst zu machen, dass die Zukunft und die Verantwortung dafür in ihren Händen liegt.
David Glas, Jahrgangsstufe 2

Projekttag „Unser Handeln – Unsere Zukunft" (23.07.2010)

Am 23.Juli fand unser Projekttag „ Unser Handeln – Unsere Zukunft“ statt.
An diesem Tag wurden alle Schülerinnen und Schüler in verschiedene Workshops eingeteilt:
„Nachhaltiges Einkaufen“, „Coaching 4 Future“ und „Kleider machen Leute“ waren nur drei der zahlreichen Workshop-Angebote.

Welt-Aids-Tag (1.12.09)

Am Welt-Aids-Tag informierten wir unsere Mitschülerinnen und Mitschüler über die Gefahren von Aids. Außerdem haben wir Anti-Aids-Schleifen verkauft und das geld an die Weltaidshilfe gespendet.