Seit mehr als 10 Jahren gibt es den Experimentalwettbewerb „Chemie im Alltag“, der Schülerinnen und Schüler kompetenzorientiert zu selbständigem Arbeiten anleitet, motiviert und von unserer Chemielehrerin Frau Ammann begleitet wird.
Regelmäßig nehmen Schülerinnen und Schüler des Burg-Gymnasiums an diesem Wettbewerb teil. In der ersten Runde des Schuljahrs 2009/10 hatten die Aufgaben den Titel “Herbstzeit – Kuchenzeit“.
Es ging darum zu testen, welche Früchte einem Tortenguss aus Gelatine „Beine machen“. Dazu sollten Törtchen mit frischen oder abgekochten Früchten belegt und mit einem Tortenguss aus Gelatine überzogen werden. Über einen Zeitraum von 3 Stunden musste beobachtet werden, wo sich etwas verändert.
In einem weiteren Versuch sollten Götterspeiseportionen mit verschiedenen Ananasstückchen – roh, gefroren und wieder aufgetaut, abgekocht, aus der Dose – belegt werden. Auch hier musste genau beobachtet und protokolliert werden. Die Schüler sollten aufgrund eigener Beobachtungen überlegen, wie sich das „Tortengussproblem“ lösen lässt.
Schüler der 10. Klasse mussten sich über Aufgabe und Wirkungsweise von Enzymen informieren und herausfinden, welche Enzyme in der verschiedenen Früchten für die Auflösung der Gelatine verantwortlich sind.
Sechs Schülerinnen und Schüler haben hervorragende Lösungen eingesandt und dafür eine Urkunde erhalten. Sie wurde ihnen von Herrn Hohloch mit anerkennenden Worten übereicht.
Es sind:
Carolin Aigner, Matthias Gürtler, Britta Hildenbrand, Monja Schmid (Klasse 8)
Sandra Lermer, Julia Nonnast (Klasse 11).