„Unser Handeln – unsere Zukunft“, so lautete das Thema des diesjährigen Unesco Projekttags. Das Burg-Gymnasium veranstaltete als Mitglied im Netzwerk der UNESCO-Projektschulen am Freitag, den 23. Juli seinen alle zwei Jahre stattfindenden UNESCO Projekttag. Im Anschluss fand im Rahmen der Anerkennung des Burg-Gymnasiums als mitarbeitende UNESCO-Projektschule eine Feierstunde statt, die in eine von den Eltern organisierte Hocketse mündete. Im Vorfeld konnten die Schülerinnen und Schülern der Mittel- und Oberstufe möglich, entsprechend ihrem persönlichen Interesse aus einem Angebot von 28 Themen einen Workshop auswählen.So kam es am Projekttag zu einer bunten Mischung der Klassenstufen in den Workshops, was nicht nur dazu führte, dass die Schüler neue Kontakte knüpften, sondern auch die Schulgemeinschaft als ganzes gestärkt wurde. Unter anderem gab es für die Schüler die Möglichkeit, in einem „Blinden-Cafe“ selbst zu erfahren, wie blinde Menschen leben und zurechtkommen. In einer Schreibwerkstatt konnten sie Gedanken und Beobachtungen zu den verschiedensten Problemen unserer Zeit schriftlich erarbeiten und gestalten. In anderen Workshops beschäftigten sich die Schüler unter anderem mit Themen wie Globalisierung, Schmuggel, fairem Einkaufen, Fußball, einer „urwaldfreundlichen“ Schule und erneuerbaren Energien. Die Klassen 5 und 6 setzten sich im Klassenverband spielerisch mit nachhaltigem Konsumieren auseinander. Der Grundgedanke des Projekttags bestand darin, den Schülern die Möglichkeit zu bieten, sich selbst mit einem Thema auseinanderzusetzen und dazu kreativ Darstellungsformen zu nutzen, um eine Botschaft festzuhalten oder das eigene Wissen zu erweitern. Am Nachmittag fand dann die Anerkennungsfeier zur mitarbeitenden UNESCO Projektschule (UPS) statt. Das Burg-Gymnasium hat bereits seit zwei Jahren den Status einer „interessierten“ UNESCO-Projektschule.Zu dieser offiziellen Veranstaltung waren Stadtrat, OberbBürgermeister, Eltern, Schüler, Lehrer und alle Interessierten eingeladen. Auf der Veranstaltung sprachen der Schulleiter Jürgen Hohloch, Oberbürgermeister Matthias Klopfer, Elternbeirat Wolfgang Renner, und die Schülersprecherin Julia Werner, sowie Herr Beule vom Kultusministerium. Umrahmt wurde die Veranstaltung von Tanz- und Theatervorführungen der Klassen 6 sowie durch ein Klavierstück von Almut Harth. Nach Übergabe der Anerkennungsurkunde des Burg-Gymnasiums zur UPS kam es noch zur Pflanzung eines Wunschbaumes, an den die Schülerinnen und Schüler ihre Wünsche für die Zukunft hängten. Der Projekttag wurde erstmals in Zusammenarbeit von Schülern mit Eltern und Lehrern durchgeführt.
Lukas Uetz, Klasse 10 c