Schülersprecher im Gespräch mit Kultusministerin Dr. Eisenmann

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Am 20. November 2017 gingen unsere Schülersprecher, Pashalis Dourtmes (10), Luise Hoppe (J1) und Jessica Unser (J2) einer ihrer wichtigsten Aufgaben nach: Beim dem sogenannten „Klasse(n)treffen“ in Weinstadt-Endersbach vergangenen Montag vertraten sie die Schülerschaft des Burg-Gymnasium im Austausch mit der Kultusministerin zum Thema Bildung und Schule.
Bei diesem Treffen fanden sich rund 40 Schülersprecherinnen und Schülersprecher aus dem Umkreis mit der Kultusministerin für Bildung & Sport, Dr. Susanne Eisenmann, sowie der Rektorin der Silchergrundschule, dem Oberbürgermeister und einem Vertreter des Regierungspräsidiums zusammen.
Nachdem eine Vertreterin des Landesschülerbeirats (LSB) die Sitzung eröffnet und die Gäste vorgestellt hatte, schnellten erste Finger in die Höhe und die Schüler ergriffen die Möglichkeit, Fragen an die Ministerin zu stellen.
Über Themen wie der Digitalisierung an Schulen, der Grundschulempfehlung, der bundesweiten Angleichung der Oberstufe, den Coopertest bis hin zum christlichen Religionsunterricht wurde teilweise heftig diskutiert und dabei kamen einige neue Fragen und Meinungen zum Vorschein.
Kultusministerin Eisenmann ging bei dieser Runde geduldig auf jede einzelne Frage ein, präsentierte aber durchweg offen und schlagfertig ihre Meinung. Auf den vorgetragenen Kritikpunkt, dass man in der Schule zwar lerne, Gedichte zu interpretieren, nicht aber eine Steuererklärung aufzusetzen, antwortete sie zum Beispiel, dass Schule nicht alles leisten könne und dass auch Eltern ihren Anteil leisten müssten. Auf die Frage von unseren Schülersprechern, wie sie zu der Digitalisierung an Schulen stehe, gab sie zu, dass hier „massiver Nachholbedarf“ bestehe, sie aber nicht das „Schulbuch durch den Laptop“ ersetzen wolle. Neben vielen Baustellen in Sachen Bildung und Schule betonte sie jedoch immer wieder die positiven Seiten des deutschen Schulsystems, welches sie als „fair und transparent“ bezeichnete.