Bericht Studienfahrt Wellenreiten am Atlantik

Anfang Juni diesen Jahres war die Kursstufe 1 auf Studienfahrten. Die Wellenreitgruppe war fleißig und hat einen Bericht und ein Video erstellt.
Viel Vergnügen!
Hier das Video zur Ausfahrt.

Nach einer insgesamt sehr guten und durch die teils in der Nacht verschlafene, als recht kurz empfundene Busfahrt, erreichten wir am nächsten Morgen unseren Campingplatz in St.Girons Plage, etwa 100 Kilometer oberhalb der spanischen Grenze. Nach einem kurzen Marsch über den Campingplatz erreichten wir unser WAVETOURS Wellenreitcamp, wurden freundlich von den Mitarbeitern empfangen und bekamen erst einmal ein „super healthy“ und „extra yummy“ Lunch angeboten. Kurz darauf bekamen wir eine kleine Informationsrunde rund um das Camp, bekamen unsere Zelte und jeder einen Neoprenanzug zugewiesen und nach dem Verstauen unseres Gepäcks in den Zelten ging es auch schon an die erste Surfstunde. Mit dem Nötigsten bepackt neben Surfbrett und Neoprenanzug (was unserer Meinung nach auf jeden Fall das Wichtigste war), ging es zu Fuß einen kleinen Weg in Richtung Küste. Oben auf der Düne angekommen zog es uns fast, bedingt durch die Aussicht auf den Strand und das Meer, unsere nicht vorhandenen Socken aus. Während unseres Aufenthalts hatten wir insgesamt 8 Surfsessions zu jeweils 90 Minuten, wobei diese Zeit aufgrund des riesigen Spaßfaktors jedoch wie im Flug verging. Da ein guter Surfer immer alles unter Kontrolle hat und nicht nur irgendwie im Wasser ,,rumplantscht“, sondern bewusst übers Wasser schnellt, hatten wir auch Theorieunterricht zu Themen wie z.B. Strömungen und Brettkunde. Entgegen unseren Befürchtungen, dass die Theorie langweilig ist, gingen die 60 Minuten immer schnell vorbei und der Spaß kam auch hierbei nicht zu kurz, da unsere Surflehrer die Theorie sehr abwechslungsreich und witzig gestaltet haben. Einige der angesprochenen Tipps und Tricks konnten wir dann auch immer gleich in der nächsten Surfsession in die Praxis umsetzen oder es zumindest probieren. Im Voraus konnte es sich keiner von uns jemals vorstellen, innerhalb dieser einen Woche auf einem Surfbrett stehen zu können, doch durch die Tipps unserer allesamt coolen Surflehrer und einem langsamen Steigern der Schwierigkeit haben wir es alle geschafft. Im Laufe der Woche gelang es uns dann immer besser Kurven zu fahren und probierten im Stand auf dem Brett auch Tricks aus, wie z.B. eine 180°/360° Drehung oder zu zweit nebeneinander in Richtung Strand zu gleiten. Zwischen den Surfstunden und abends verbrachten wir die Zeit durch Chillen (wofür Betten, Hängematten und eine Chill-Lounge zu Verfügung standen), Spiele, Volleyball,...oder begaben uns wie fast jeden Abend gemeinsam auf die Düne, um den Tag ausklingen zu lassen und den genialen Sonnenuntergang über dem Atlantik zu genießen. Während unserer Zeit in Frankreich haben wir nur einen einzigen Tag unsere Bretter ruhen lassen (wir müssen zugeben es war schwer das zu verkraften), an welchem wir einen Tagesausflug mit dem Bus nach Spanien unternommen haben, genauer gesagt nach San-Sebastian, einer atemberaubend schönen, ebenfalls am Atlantik liegenden baskischen Stadt. Insgesamt war es eine sehr schöne Zeit, die wir alle sehr genossen haben, doch ging sie unserer Meinung nach, wie jede gute Studienfahrt, viel zu schnell vorbei. Wir haben während der Studienfahrt gemerkt, dass Surfen wirklich ein sehr cooler Sport ist und auf der Heimfahrt träumten wir innerhalb der Gruppe schon vom nächsten gemeinsamen Surfurlaub, denn die Gruppe war einfach perfekt und jeder kam auf seine Kosten. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle auch nochmals unseren Lehrern Frau Bayer und Herr Oberländer, die sich vor, während und nach der Studienfahrt um alles gekümmert haben: Es war einfach genial !!!