8A: Geschichts-Exkursion nach Schwäbisch Gmünd

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Silberteller, Goldschmuck oder Besteck. Die Klasse 8A des Burg-Gymnasiums besuchte am letzten Schultag vor den Faschingsferien 2018 die Ott-Pausersche-Fabrik in Schwäbisch Gmünd und nahm genau unter die Lupe, wie in der Region seit 1820 zuerst in Handarbeit, ab 1845 industrialisiert mit Maschinen beliebte Produkte des Alltags hergestellt wurden. Die Führung vor Ort übernahm Annemarie Wiener auf gewohnt kompetente und sehr sympathische Art und Weise. Dabei konnte die 8A hautnah erleben, wie die Industrialisierung in der näheren Umgebung vom Handwerkbetrieb zur Fabrik ihre Anfänge nahm. Auch Aspekte der sozialen Frage wurden immer wieder thematisiert: Lärm, Staub, chemische Stoffe sowie die Gefahr, einzelne Glieder zu verlieren, bedrohten die noch ungeschützten Arbeiter täglich. Letztendlich war auch deutlich nachzuvollziehen, weshalb luxuriösere Gegenstände aus Handarbeit und Edelmetall-Legierungen nicht zuletzt wegen immensen Arbeitsaufwands auch in der Gegenwart nicht unbedingt preiswert sind.

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