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„Verehrte Reisende, ein leiser Wind erhebt sich, trägt den Duft von Gewürzen und Geheimnissen und öffnet das Tor zu einer längst vergangenen Zeit…“ Mit diesen Worten wurden die Zuschauer im Theaterraum des Burg-Gymnasiums mitgenommen auf eine Reise in 1001 Nacht...
„Verehrte Reisende, ein leiser Wind
erhebt sich, trägt den Duft von Gewürzen und Geheimnissen und öffnet das Tor zu
einer längst vergangenen Zeit…“ Mit diesen Worten wurden die Zuschauer im
Theaterraum des Burg-Gymnasiums mitgenommen auf eine Reise in 1001 Nacht.
Gemeinsam mit Aladin tauchten sie ein in
eine unbekannte Welt – doch bis sie mit dem Straßenjungen sein Happy End
erleben durften, galt es noch einige Abenteuer zu bestehen:
Der Straßenjunge Aladin lebt in den
Straßen von Bagdad. Als er eines Tages auf dem Markt ein Stück Brot stiehlt,
muss er sich vor den Wachen des Sultans in Sicherheit bringen und versteckt
sich unter der Decke des Bettlers Fashin, mit dem er sein Brot teilt und sich
anfreundet.
Währenddessen streift die Prinzessin
Djamila unerkannt über den Markt und beobachtet das Marktgeschehen. Dort trifft
Aladin auf die Prinzessin Djamila, als sie die Auslagen der Stände betrachtet.
Die beiden unterhalten sich und verlieben sich ineinander. Doch ihr Glück währt
nicht lange, denn nach kurzer Zeit muss Djamila in den Palast zurück. Zum
Abschied schenkt sie Aladin die kleine Öllampe, die sie auf dem Markt gekauft
hat.
Kurze Zeit später nähert sich Aladin
auch schon das Unheil in Gestalt des Zauberers Basharat. Dieser hat bereits
viele Teile der Welt bereist und ist stets auf der Suche nach Magie und Macht,
um der größte Zauberer der Welt zu werden und über alles herrschen zu können.
Von einem alten Mann hat Basharat von
einer Schatzhöhle erfahren, in der sich eine magische Lampe befände, die in der
Lage sei, alle Wünsche zu erfüllen. Diese Höhle hat Basharat zwar gefunden,
doch sie ist mit einem mächtigen Zauber versehen, der es ihm unmöglich macht,
sie selbst zu betreten. Und so verspricht er Aladin, ihm zu großem Reichtum zu
verhelfen, um das Herz der Prinzessin erobern zu können – wenn er im Gegenzug
besagte Wunderlampe aus der Schatzhöhle holt.
Doch Basharat hält sich nicht an sein
Versprechen und lässt Aladin in der Schatzhöhle zurück. Zurück in seinem Labor
muss er jedoch feststellen, dass seinem Begleiter Sabu ein Fehler unterlaufen
ist – sie sind im Besitz der Lampe der Prinzessin!
Auf der Suche nach einem Ausgang aus der
Höhle weckt Aladin zufällig den Lampengeist Dschinni – und mit dessen Hilfe
gelingt ihm die Flucht aus der Schatzhöhle.
Wie versprochen, erfüllt Dschinni Aladin
seinen Wunsch: Das Herz der Prinzessin zu gewinnen. Er verwandelt Aladin in
einen Prinzen und verschafft ihm Zutritt zum Palast des Sultans.
Djamila ist zunächst nicht begeistert
von dem weiteren Bewerber um ihr Herz – doch als sie ihren Aladin vom Markt
erkennt, lässt sie sich von Aladin berichten, was seit ihrem Treffen auf dem
Markt geschehen ist: Von Basharat, der Höhle und der Wunderlampe. Aladin gesteht
ihr auch, dass er eigentlich gar kein echter Prinz ist. Doch das ist Djamila
überhaupt nicht wichtig, sie ist einfach nur froh, ihn wiederzusehen.
Mit Dschinnis Hilfe kann Aladin Djamila
Bagdad von oben zeigen und hält schließlich beim Sultan um ihre Hand an. So
erfährt auch der böse Zauberer Basharat, der Aladin dicht auf den Fersen ist,
von der bevorstehenden Hochzeit und macht sich auf in den Palast, um sich
zurückzuholen, was ihm gehört.
Es kommt zum Kampf zwischen den beiden
und Basharat gelangt endlich in den Besitz der Wunderlampe.
Doch als endlich der herbeigerufene
Lampengeist erscheint, erfüllt dieser ihm zu Basharats Entsetzen seinen Wunsch
nicht. Denn nach Aladins letztem Wunsch darf er nun selbst entscheiden, wem er
einen Wunsch erfüllen möchte.
Und so verwandelt er den großen Zauberer
Basharat auf Wunsch des Rabens Sabu, der einmal größer sein möchte als sein
Herr, in „Basharat den Schmächtigen“.
Im Palast legt sich die Aufregung und
der Sultan stimmt schließlich der Heirat seiner Tochter mit dem Straßenjungen
Aladin zu, dem etwas gelungen ist, was bisher kein Prinz zuvor geschafft hat:
Er hat das Herz der Sultanstochter erobert.
Und so feiert am Ende der ganze Palast das Happy End…
Vielen Dank allen, die zum Gelingen des
Theaterstücks beigetragen haben: den Sekretärinnen, die im Hintergrund Anlaufstelle
bei vielen Fragen waren, den Hausmeistern, die u. a. tatkräftig beim Aufbau des
Bühnenbilds unterstützten, den Kolleginnen und Kollegen, die die Schüler für
die Proben entbehrten, der Schulleitung, die dieses Projekt ermöglichte, und
natürlich allen Schauspielerinnen und Schauspieler, die unermüdlichen Einsatz
gezeigt, zuhause fleißig Texte gelernt und diese in zahlreichen Sonderproben auf
der Bühne zum Leben erweckt haben.
Fr. Costa & Fr. Winz
(mit Unterstützung von Hr. Cajar, Fr.
Fritz, Fr. Ghibes)

Organisation der
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für Bildung, Wirtschaft
und Kultur

Burg-Gymnasium
Schorndorf
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