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Nachlese zu Aladin

  • Montag, 13. Juli 2026
  • Fr. Costa & Fr. Winz

„Verehrte Reisende, ein leiser Wind erhebt sich, trägt den Duft von Gewürzen und Geheimnissen und öffnet das Tor zu einer längst vergangenen Zeit…“ Mit diesen Worten wurden die Zuschauer im Theaterraum des Burg-Gymnasiums mitgenommen auf eine Reise in 1001 Nacht...

Nachlese zu Aladin

„Verehrte Reisende, ein leiser Wind erhebt sich, trägt den Duft von Gewürzen und Geheimnissen und öffnet das Tor zu einer längst vergangenen Zeit…“ Mit diesen Worten wurden die Zuschauer im Theaterraum des Burg-Gymnasiums mitgenommen auf eine Reise in 1001 Nacht.

 

Gemeinsam mit Aladin tauchten sie ein in eine unbekannte Welt – doch bis sie mit dem Straßenjungen sein Happy End erleben durften, galt es noch einige Abenteuer zu bestehen:

 

Der Straßenjunge Aladin lebt in den Straßen von Bagdad. Als er eines Tages auf dem Markt ein Stück Brot stiehlt, muss er sich vor den Wachen des Sultans in Sicherheit bringen und versteckt sich unter der Decke des Bettlers Fashin, mit dem er sein Brot teilt und sich anfreundet.

 

Währenddessen streift die Prinzessin Djamila unerkannt über den Markt und beobachtet das Marktgeschehen. Dort trifft Aladin auf die Prinzessin Djamila, als sie die Auslagen der Stände betrachtet. Die beiden unterhalten sich und verlieben sich ineinander. Doch ihr Glück währt nicht lange, denn nach kurzer Zeit muss Djamila in den Palast zurück. Zum Abschied schenkt sie Aladin die kleine Öllampe, die sie auf dem Markt gekauft hat.

 

 

Kurze Zeit später nähert sich Aladin auch schon das Unheil in Gestalt des Zauberers Basharat. Dieser hat bereits viele Teile der Welt bereist und ist stets auf der Suche nach Magie und Macht, um der größte Zauberer der Welt zu werden und über alles herrschen zu können.

 

Von einem alten Mann hat Basharat von einer Schatzhöhle erfahren, in der sich eine magische Lampe befände, die in der Lage sei, alle Wünsche zu erfüllen. Diese Höhle hat Basharat zwar gefunden, doch sie ist mit einem mächtigen Zauber versehen, der es ihm unmöglich macht, sie selbst zu betreten. Und so verspricht er Aladin, ihm zu großem Reichtum zu verhelfen, um das Herz der Prinzessin erobern zu können – wenn er im Gegenzug besagte Wunderlampe aus der Schatzhöhle holt.

 

 

Doch Basharat hält sich nicht an sein Versprechen und lässt Aladin in der Schatzhöhle zurück. Zurück in seinem Labor muss er jedoch feststellen, dass seinem Begleiter Sabu ein Fehler unterlaufen ist – sie sind im Besitz der Lampe der Prinzessin!

 

 

Auf der Suche nach einem Ausgang aus der Höhle weckt Aladin zufällig den Lampengeist Dschinni – und mit dessen Hilfe gelingt ihm die Flucht aus der Schatzhöhle.

 

 

Wie versprochen, erfüllt Dschinni Aladin seinen Wunsch: Das Herz der Prinzessin zu gewinnen. Er verwandelt Aladin in einen Prinzen und verschafft ihm Zutritt zum Palast des Sultans.

 

Djamila ist zunächst nicht begeistert von dem weiteren Bewerber um ihr Herz – doch als sie ihren Aladin vom Markt erkennt, lässt sie sich von Aladin berichten, was seit ihrem Treffen auf dem Markt geschehen ist: Von Basharat, der Höhle und der Wunderlampe. Aladin gesteht ihr auch, dass er eigentlich gar kein echter Prinz ist. Doch das ist Djamila überhaupt nicht wichtig, sie ist einfach nur froh, ihn wiederzusehen.

 

 

Mit Dschinnis Hilfe kann Aladin Djamila Bagdad von oben zeigen und hält schließlich beim Sultan um ihre Hand an. So erfährt auch der böse Zauberer Basharat, der Aladin dicht auf den Fersen ist, von der bevorstehenden Hochzeit und macht sich auf in den Palast, um sich zurückzuholen, was ihm gehört.

 

 

Es kommt zum Kampf zwischen den beiden und Basharat gelangt endlich in den Besitz der Wunderlampe.

 

Doch als endlich der herbeigerufene Lampengeist erscheint, erfüllt dieser ihm zu Basharats Entsetzen seinen Wunsch nicht. Denn nach Aladins letztem Wunsch darf er nun selbst entscheiden, wem er einen Wunsch erfüllen möchte.

Und so verwandelt er den großen Zauberer Basharat auf Wunsch des Rabens Sabu, der einmal größer sein möchte als sein Herr, in „Basharat den Schmächtigen“.

 

Im Palast legt sich die Aufregung und der Sultan stimmt schließlich der Heirat seiner Tochter mit dem Straßenjungen Aladin zu, dem etwas gelungen ist, was bisher kein Prinz zuvor geschafft hat: Er hat das Herz der Sultanstochter erobert.

 

Und so feiert am Ende der ganze Palast das Happy End…

 

Vielen Dank allen, die zum Gelingen des Theaterstücks beigetragen haben: den Sekretärinnen, die im Hintergrund Anlaufstelle bei vielen Fragen waren, den Hausmeistern, die u. a. tatkräftig beim Aufbau des Bühnenbilds unterstützten, den Kolleginnen und Kollegen, die die Schüler für die Proben entbehrten, der Schulleitung, die dieses Projekt ermöglichte, und natürlich allen Schauspielerinnen und Schauspieler, die unermüdlichen Einsatz gezeigt, zuhause fleißig Texte gelernt und diese in zahlreichen Sonderproben auf der Bühne zum Leben erweckt haben.

 

Fr. Costa & Fr. Winz

(mit Unterstützung von Hr. Cajar, Fr. Fritz, Fr. Ghibes)

 

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